Montag, 14. Januar 2013

CMT/Minister Bonde: Stark aufgestellt im Tourismus

Alexander Bonde aufder CMT:
„Baden-Württemberg:
Stark aufgestellt im Tourismus“

Tourismustag 2013 auf der CMT / Rückblick auf deutliches Plus 2012 / Bonde: „Trend zum Naturtourismus unverkennbar“






Baden-Württemberg kann sich über ein erfolgreiches Tourismusjahr 2012 freuen. Die vorläufigen Zahlen von Januar bis November sprechen für sich: Mit voraussichtlich weit über 45 Millionen Übernachtungen – einem Zuwachs von fast fünf Prozent – belegte das Land erneut eine Spitzenposition im Deutschlandtourismus.

Als besonders dynamisch erwiesen sich die Übernachtungen ausländischer Gäste, die um 7,9 Prozent anstiegen. Die Entscheidung der Landesregierung, das Auslandsmarketing zu stärken, trägt offenbar Früchte. „Ich bin optimistisch, dass wir die Rekordzahlen von 2011 nicht nur halten, sondern 2012 noch übertreffen werden“, verkündete der Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, zum traditionellen Tourismustag am Montag auf der CMT. Im „magischen Dreieck“ von Landnutzung, Naturschutz und Tourismus solle der Tourismus 2013 weiter gefördert werden.



CMT: Starker Naturtourismus in Baden-Württemberg

Die Schwerpunkte für das Tourismusjahr 2013 sind klar definiert. So sei etwa „der Trend hin zum Naturtourismus unverkennbar“, sagte Bonde. „Mit unseren abwechslungsreichen Naturlandschaften haben wir die Voraussetzungen dafür, unsere Potenziale weiterzuentwickeln. Die hohe Nachfrage im Rad- und Wandertourismus zeigt, dass es hier noch Wachstumsmöglichkeiten gibt. Allein beim Wandertourismus sind rund 45 Millionen Tagesreisende und vier Millionen Übernachtungen zu verzeichnen, die Bruttoumsätze betragen 925 Millionen Euro! Solche Zahlen machen deutlich, dass wir stark aufgestellt sind.“ An dieser Stelle könne der Tourismustag neue Impulse liefern. Insbesondere gelte es, auf die „immer stärkere Ausdifferenzierung des Wandertourismus“ zu reagieren und neue Trends wie etwa das Gesundheitswandern aufzugreifen. Beim Radtourismus böte das E-Bike neue Potenziale, da nunmehr auch „radscheue Zielgruppen“ für das Thema gewonnen werden könnten.




CMT: wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit

Im Fokus der Tourismus-Infrastrukturförderung des Landes steht die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Aktuell entwickelt das Ministerium ein Nachhaltigkeits-Zertifizierungskonzept für die Tourismusdestinationen im Land. Ziel ist ein Verfahren, dass für Baden-Württemberg „passgenau, praktikabel und attraktiv“ ist. Nach Vorstellung des Konzeptes im zweiten Quartal 2013 werden 20 besucherstarke Pilotdestinationen ausgewählt, um den Nachhaltigkeitscheck bekannt zu machen und zur Nachahmung anzuregen. Bonde: „Der Check ist ein attraktives Angebot für eine Vielzahl von Destinationen, um zu zeigen, was man in diesem Bereich zu bieten hat – das ist auch eine zusätzliche Attraktion für unsere ausländischen Gäste. Ich glaube, dass sich 2013 viel entscheiden wird.“



Man kann ja auf der CMT viel ansehen. Empfehlenswert ist aber die Halle 6, in der Baden-Württemberg stark vertreten ist. Insbesondere Schwäbische Alb, Hohenlohe Bodensee und Schwarzwald haben große Stände aufzuweisen, in denen unzählige Informationen angeboten werden. Für jegliche Interessen der Touristen, seien es jetzt Tagestouristen, seien es Übernachtungsgäste, wird etwas geboten. Radler, Wanderer, Kulturtouristen, Wellnesstouristen, alle sind in Baden-Württemberg gut aufgehoben.

Dieter Buck

CMT: das Kochbuch zum Marokkanischen Kochabend

Die Rezepte aus dem
Marokkanischen Kochabend 
 
Gesund, würzig, wohlschmeckend




Im vorherigen Beitrag wurde darüber berichtet, wie der Kochabend ablief, in dem wir als Laien in Sachen afrikanische Küche in die Geheimnisse der dortigen Kochkultur eingeweiht wurden.

Hier der Link zu diesem Beitrag:


Hier finden Sie nun das Kochbuch mit den entsprechenden Rezepten, freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Marokkanischen Fremdenverkehrsamt.

Dieter Buck
 
























Infos:
Hier finden Sie den Artikel zum Marokkanischen Kochabend:


Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt,  Graf-Adolf-Straße 59, D 40210 Düsseldorf, Telefon 0049 (0) 211 370551/2, Fax 0049 (0) 211 374048, marokkofva@aol.com, www.tourismus-in-marokko-de



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Sonntag, 13. Januar 2013

CMT: Das Urlaubsland Marokko präsentiert sich



Lukullus in Marokko

Genuss auf Nordafrikanisch


 
 
 
 
Die CMT in Stuttgart - eine von Deutschlands beliebtesten und größen Urlaubsmessen - ist immer für eine Überraschung gut. Man findet alles dort, vom Wohnwagen- über Campingplatzvertreter, von alpinen Zielen bis hin zu den exotischsten Destinationen der Welt. 
 
Da ist Marokko wohl eines der weniger außergewöhnlichen Ziele, zählt es doch mit zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Früher eher der Strandurlauber, heute auch der Genuss- und Kulturreisenden. Da kam der marokkanische Kochkurs gerade recht, um einmal in die Geheimnisse der marokkanischen respektive afrikanischen Küche der milderen Ausprägung hineinzuschnuppern. Was es dort an kulturellem Hintergrund zu erleben gibt, wurde uns auch erklärt, aber dazu später.







 
Marokko - das Traumland im Norden Afrikas
 
Was verbindet man mit Marokko? Alte nordafrikanische Städte, Wüste, Badestrände, Bergsteigen im Atlasgebirge, arabische Kultur, Abenteuer, Medina, Golfen vor prächtigem Gebirgshintergrund? Vieles kann man sich vorstellen - aber wohl die wenigsten werde Marokko mit außergewöhnlichen lukullischen Genüssen verbinden.
 







Wir müssen zugeben, wir bislang auch nicht unbedingt. Klar, man weiß, dass die nordafrikanische, die arabische Küche ebenso wie die benachbarte spanische ihre Spitzen hat. Aber man hat es halt nicht so im Kopf. Sie weist Einflüsse der Berber, der Araber, der Andalusier auf, ganz zu schweigen von eigenen Entwicklungen. 









Typisch ist die ausgeprägte Verwendung von Gewürzen, Salz vielleicht etwas zu viel für unseren Geschmack. Typisch auch das viele Gemüse - ich denke nur an die süße Vorspeise aus Karotten (! - himmlisch), die Verwendung von Hühnchen, das ohnehin eine afrikanische Spezialität ist.





Wir hatten aber die Chance, einen marokkanischen Genussabend, bei dem man sogar selbst Hand anlegen konnte, zu verbringen. Karim Harouchi, Direktor des Marokkanischen Fremdenverkehrsamtes, war ein charmanter Gastgeber, der im persönlichen Gespräch viel Insiderwissen von Marokko, einem der beliebtesten Ziele der Touristen, zu erzählen wusste. 










 
Seine Mitarbeiterin Sonja Ludwig vertiefte unsere Kenntnis des Landes, man war fast beschämt, wie wenig man davon wusste. „Das Land, das einen nicht mehr loslässt“ charakterisierte sie den nordafrikanischen Staat. 

















Bei vielen Städten des Landes, die sie erwähnte, kam der Nebensatz „Kulturerbe der Menschheit“, und was sie von der reichen Kultur, dem arabisch-afrikanischen Erbe des Staates, der Freundlichkeit der Menschen, den prächtigen Baulichkeiten und den Superlativen von Marokko zu erzählen wusste, war schon sagenhaft. Man merkte richtig, wie sie sich in das Land vertieft hatte, wie sie es liebte, wie sie seine Menschen und seine Kultur verinnerlicht hat.














Aber eigentlich waren wir nicht deswegen dort, in der Kochschule Vinsanto. Eigentlich waren wir dort, um ein wenig marokkanische Kochkunst zu erlernen, und vor allem, marokkanische Genüsse zu genießen. Diesen Part des Abends gestaltete Najat el Wardi, zwar ebenfalls Mitarbeiterin des Fremdenverkehrsamtes, aber gleichzeitig eine begabte Köchin - Hobbyköchin, wie man erfuhr. Nun, was sie bot war profihaft im besten Sinne des Wortes. Den ganzen Abend werkelte sie, schnitt, schälte, bruzzelte, dass es eine Freude war, ihr zuzusehen. Auch was sie zu erzählen wusste, was sie an nützlichen Tipps zur arabisch-afrikanischen Küche verkündete war Kochkunst vom Feinsten.














Ihr zur Seite stand Patrick Stenzel, Inhaber der privaten Kochschule Vinsanto. Ebenfalls ein Meister seines Fachs. Auch wenn er in diesem Fall „nur“ Nebenperson war, man konnte sich richtig vorstellen, wie es denn wäre, wenn man einen Kochkurs bei ihm machen würde.  





















Was wir bei einem arabischen Land nicht vermutet hätten: Marokko hat nicht nur eine starke Weintradition, es hat auch Weinanbau. Und es hat herrliche Weine. Wir hatten die Gelegenheit, einen Cabernet und einen Sauvignon zu probieren. Sie standen den großen Gewächsen Frankreichs nicht nach, als weinaffiner Schwabe darf man das sagen.








 

Fazit: Dem Essen und dem Vortrag nach zu schließen - das Land ist eine Reise wert. Und es ist sicher nicht das letzte Mal, dass wir mit Marokko zu tun haben, soviel ist sicher. Wir können es nur empfehlen.















 Und der Nachtisch: ein süßes Gedicht!







Und zu guter Letzt: marokkanische Produkte zur Schönheitspflege.






Dieter und Marlies Buck

Infos:
Hier finden Sie die Rezepte zum Marokkanischen Kochabend:


Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt, Graf-Adolf-Straße 59, D 40210 Düsseldorf, Telefon 0049 (0) 211 370551/2, Fax 0049 (0) 211 374048, marokkofva@aol.com, www.tourismus-in-marokko-de

Kochschule Vinsanto, Industriestr. 25, Eingang Ruppmannstraße, 70565 Stuttgart (-Vaihingen), Telefon 0049 (0) 711, 7009140, info@vinsanto.de, www.vinsanto.de. Inhaber Patrick Stenzel ist, soweit wir das beurteilen konnten, ein Meister seines Fachs. Wir können uns gut vorstellen, dass ein Kochkurs bei ihm nicht nur viel Spaß macht, sondern einem auch wirklich was bringt.


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