Montag, 18. November 2013

Günther Wirth: 90. Geburtstag



Kunstmuseum Stuttgart:  
Festakt zum 
90. Geburtstag von Günther Wirth

Unter dem Titel »Kritik braucht eine Haltung« veranstaltet das Kunstmuseum Stuttgart am Mittwoch, 20. November 2013 ein Festprogramm mit Podiumsdiskussion

Der Kunstwissenschaftler, Kunstkritiker und leidenschaftliche Kunstvermittler Günther Wirth ist in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden. Das Kunstmuseum Stuttgart fühlt sich Günther Wirth besonders verbunden, sind doch Werke vieler Künstlerinnen und Künstler, die er menschlich und kunstkritisch begleitet hat, Teil der Sammlung des Hauses.

Zu Ehren des Jubilars richtet das Kunstmuseum Stuttgart am kommenden Mittwoch, 20. November 2013, ab 19 Uhr ein festliches Programm aus. Nach einem Grußwort der  Direktorin Ulrike Groos und einer Einführung von Kuratorin Eva-Marina Froitzheim moderiert Sven Beckstette, ebenfalls Kurator am Kunstmuseum Stuttgart, eine Podiumsdiskussion zum Thema »Kunstkritik heute«. Seine Gäste sind der freie Autor Daniel Horn, die Kulturredakteurin Barbara Gärtner und die Kulturmanagerin Nora Moschüring. Im Anschluss liest Rudolf Guckelsberger von der Akademie für gesprochenes Wort aus Kunstkritiken von Günther Wirth, der ebenfalls anwesend sein wird.

Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 13, 70173 Stuttgart

Dieter Buck

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Freitag, 8. November 2013

Spieth, Arndt: Stadtwanderführer Esslingen

Spieth, Arndt: 
Stadtwanderführer Esslingen

Wie, man sich mancher fragen, was soll ein Stadtwanderführer über Esslingen in einem Online-Magazin über Stuttgart? Tja, eigentlich nichts. Aber Esslingen liegt ja nun direkt neben Stuttgart und ist mit der S-Bahn in wenigen Minuten zu erreichen. Wenige Minuten, die sich aber lohnen, hat doch diese alte Reichsstadt einiges an sehenswerten Baulichkeiten zu bieten.

Dieser Führer erklärt auf das genaueste die historischen Gebäude und Kirchen, so dass wohl kaum eine Frage offen bleibt. Eine ausführliche Besprechung finden Sie unter folgendem Link:





 

Dienstag, 5. November 2013

Reinhold Messner bei Stuttgarts OB Fritz Kuhn

Reinhold Messner zu Gast bei 
OB Fritz Kuhn – 
Eintrag ins Goldene Buch



Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat den Bergsteiger und Museumsgründer Reinhold Messner im Rathaus empfangen. Messner trug sich nach einem Gespräch mit Kuhn ins Goldene Buch der Landeshauptstadt ein.


Man habe ein sehr gutes Gespräch geführt, sagte Kuhn, unter anderem über die Themen Tourismus und den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts in den Alpen. „Für viele Stuttgarter sind die Alpen ein wichtiger Erholungsraum. Auch für dessen Erhalt kämpft Reinhold Messner“, so der OB weiter. Die Botschaft an Touristen sei, mit der Natur sorgsam umzugehen. Kuhn: „Das gilt für die Berge genauso wie für unsere Stadt.“ 

Messner, der sich als grün-liberalen bürgerlichen Denker bezeichnete, dankte Kuhn für die Einladung in Rathaus und meinte: „Ich schätze Kuhn seit vielen Jahren als Gesprächspartner.“ Er zeigte sich beeindruckt, dass Wald und Landwirtschaft in Stuttgart fast 50 Prozent der Stadtfläche ausmachen. „Dies hat kaum eine andere Stadt“, so Messner. Über seine Arbeit sagte der Bergsteiger, er wolle beitragen, „die Bergwelt als einen archaischen Erfahrungsraum zu bewahren“. Tourismus sei zwar für die Bergbewohner überlebenswichtig. Es brauche aber nicht immer neue Infrastruktur.

Der 69-jährige Südtiroler, der als erster Mensch alle Achtausender-Berge ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff bestiegen hat, gründete in seiner Heimat das „Messner Mountain Museum Firmian“ auf Schloss Sigmundskron bei Bozen sowie die vier weiteren Museen Ortles, Dolomites, Juval und Ripa. Diese zeigen jeweils verschiedene alpinistische und kulturelle Aspekte der Bergwelten. Seine Stiftung „Messner Mountain Foundation“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe bei Bergvölkern, um ihnen in den Bereichen Landwirtschaft und Tourismus das Überleben zu sichern.  

Eingestellt von Dieter Buck 
Foto Piechowski für Stadt Stuttgart



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Mittwoch, 30. Oktober 2013

Buchbesprechung: Stuttgart-Album



Uwe Bogen, Thomas Wagner, Manuel Kloker:  Stuttgart-Album
Eine Stadt erinnert sich
 


Man erinnert sich, wenn man ein gewisses Alter hat. Man hat ja alles „live“ miterlebt, mitgefiebert, mitgefeiert. Die eigene Jugend kommt hervor. Die Erinnerungen, die guten und die, die man am liebsten hätte vergessen mögen. Zu spät, hätte man nur die Finger von diesem Buch gelassen…


Wer in Stuttgart groß geworden ist, wird ein paar Dinge nie vergessen. Über dem Killesberg schwebte der Sessellift, der erste »Skybeach« befand sich beim Mineralbad auf dem Breuninger-Dach, man traf sich auf der Freitreppe des Kleinen Schlossplatzes, trug stolz seine Lerche-Plastiktüten nach Hause und staunte über die einarmige Currywurst-Verkäuferin, die im Schnellimbiss »Zum Zum« zur Legende geworden ist. Stuttgart wie es leibt und lebt(e).

Das »Stuttgart-Album« hat sich im Internet rasant verbreitet und für große Begeisterung gesorgt. Gesehen hat man die Fotos teilweise schon in der Zeitung. Zehntausende schicken kommentierte Fotos aus der Zeit, als wir jung waren. Jetzt erscheint der so oft gewünschte Bildband dazu – mit den besten Fotos und mit emotionalen Geschichten aus mehreren Jahrzehnten.

Geheime Orte wie die Peep-Shows oder das Bunkerhotel am Marktplatz werden beleuchtet, längst untergegangene Clubs rocken noch mal hoch, Großvaters Fotosammlung zeigt die »Strambe«, wie sie oben auf dem Schlossplatz fuhr.– und keiner sollte seinen Hugendubel vergessen.

Der Buchautor und Redakteur der »Stuttgarter Nachrichten« Uwe Bogen schreibt pointierte Kolumnen dazu, der Fotograf Thomas Wagner stellt den historischen Aufnahmen Ansichten aus der Gegenwart gegenüber und der Designer Manuel Kloker hat das Buch leidenschaftlich gestaltet, so dass es bereits beim Blättern zum Erlebnis wird. Ein netter Gag ist auch der wattierte Umschlag.

Die Autoren:
Der gebürtige Stuttgarter Uwe Bogen, Jahrgang 1959, arbeitet als Redakteur bei den »Stuttgarter Nachrichten«. In Tübingen hat er Politik und Germanistik studiert. Für seine Arbeit wurde er mit dem Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt. Bisher hat er zehn Bücher verfasst, darunter drei Romane. Auf seiner Webseite www.uwe-bogen.de  ist er als Blogger aktiv.

Thomas Wagner, gebürtiger Stuttgarter, arbeitet seit 2008 als freiberuflicher Fotograf. Zu seinen Kunden zählen Firmen, Verbände und Zeitungen. 2006 beendete er seine fotografische Ausbildung als Kammersieger. Wagner, der auch unter dem Namen miketraffic fotografie auftritt, ist künstlerisch tätig, erstellt freie Reportagen und arbeitet auch für Privatpersonen.

Der Designer Manuel Kloker, geboren im Schwarzwald, arbeitet selbstständig für mehrere Unternehmen im Raum Stuttgart. Nach seinem in Pforzheim abgeschlossenen Industrial Design Studium sorgte er mit seiner Diplomarbeit »Private Cloud«. – einem schaukelnden Bett. – in der internationalen Designszene für Aufsehen. 2011 gründete er zusammen mit Tobias Siewert das Modelabel »eineline«.

Dieter Buck

Uwe Bogen, Thomas Wagner, Manuel Kloker: Stuttgart-Album. Eine Stadt erinnert sich. 160 Seiten, 200 meist farbige Fotografien, Format 25 x 28 cm, gebunden, wattiert. Silberburg-Verlag, Tübingen und Baden-Baden. ISBN 978-3-8425-1258-0. 24,90 €


Hier können Sie das Buch kaufen: www.silberburg.de

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