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Mittwoch, 19. November 2014

Stuttgart: Nachwuchs bei den Waldantilopen in der Wilhelma

Wilhelma in Stuttgart: 
Seltene Waldantilopen
Endlich wieder Nachwuchs bei edlen Bongos 


Die Bongos in der Wilhelma, eindrucksvolle Waldantilopen aus Afrika, haben erstmals seit sechs Jahren wieder Nachwuchs bekommen. Der Zuchterfolg ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser höchst seltenen Art, die nur noch im Osten Kenias vorkommt. Für die jungen Eltern ist „Kaamu“ der Erstgeborene. Mutter Wilma wurde 2008 in Stuttgart geboren, Vater Tambo kam 2012 aus dem Duisburger Zoo an den Neckar. Zuvor hatten drei Jahre lang nur Weibchen in der Wilhelma gelebt.

Kaamu wurde am 27. Oktober geboren, demselben Tag wie Nashornbaby Savita – lebt aber noch im Verborgenen. Denn die Kälbchen der Bongos sind so genannte Ablieger: Sie bleiben die ersten Wochen fast immer alleine im Stroh der Wurfbox liegen. Die Mutter schaut nur zum Säugen vorbei. Erst Ende des zweiten Monats beginnt das Jungtier, der Mutter zu folgen. Was die öffentliche Aufmerksamkeit angeht, steht Kaamu daher noch im Schatten von Savita, die bereits keck das Außengehege erkundet. Doch der kleine Bongo wird sicher bald eine eigene Fangemeinde erobern. Zum knuddeligen Nashornkind ist Kaamu ein echtes Gegenstück: mit seinem zierlichen Körper, den staksigen Beinen und im Verhältnis zum Kopf riesigen Lauschern.



Zwischen diesen Ohren werden ihm prächtige gedrehte Hörner wachsen: bis zu einen Meter lang. Den wuchtigen Kopfschmuck können Bongos eng an den Körper anlegen, indem sie ihren keilförmigen Kopf vorstrecken. So schlüpfen sie flink selbst durch dichtes Unterholz. Diese Fähigkeit ist wichtig für sie als Buschflüchter. Im Regenwald sind die Bongos dank ihrer rotbraunen Farbe und der Zeichnung ihres Fells, die Licht und Schatten imitiert, kaum zu entdecken.

Für Wilhelma-Besucher ist es dagegen leicht, die scheuen Tiere zu beobachten. Was im Dschungel gute Tarnung ist, sticht im Außengehege als Blickfang hervor. Und da sind Wilma und Tambo mit ihren Gefährtinnen Asante und Cindy – und bald auch mit dem kleinen Kaamu – edle Erscheinungen. Die feinen, fast parallelen weißen Linien machen die Bongos zu Nadelstreifen-Trägern. Eine besondere Zier ist der getrimmt wirkende Bürstenkamm, der ihnen über den ganzen Rücken läuft.

Die Zerstückelung ihres Lebensraums und Wilderei haben die Waldantilopen extrem rar gemacht. Von den ostafrikanischen Bongos gibt es im Freiland geschätzt nicht mehr als 150 Tiere. Dank des Erhaltungszuchtprogramms ist der Bestand in Tierparks weltweit mittlerweile auf mehr als 300 angewachsen. Sie werden zum Teil ausgewildert, wie zum Beispiel seit 2004 am Mount Kenya, wo das Vorkommen bereits erloschen war. 

Fotos: Der kleine Kaamu ist die erste Bongo-Antilope, die seit 2008 in Stuttgart geboren wurde, als seine Mutter Wilma auf die Welt kam. (Foto: Wilhelma)

Info:

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Montag, 2. Juni 2014

Pfingstferienprogramm für Kinder im Lindenmuseum Stuttgart



Mensch und Tier in Afrika

Ferienprogramm im 
Linden-Museum Stuttgart
 


Das Linden-Museum Stuttgart lädt Kinder ab 8 Jahren am Mittwoch, 11. Juni, von 14 bis 16 Uhr zum Ferienprogramm „Mensch und Tier in Afrika“ mit Dietmar Neitzke und Sonja Schauer ein.

Während im Norden Nigerias Rinder die Funktion eines Bankkontos übernehmen können, zeigt im Königreich Oku im Nordwesten Kameruns der Elefant dem König, für wen der auf dem Thron sitzt. Auch Spinne, Leopard und Zitterwels erzählen spannende Geschichten über afrikanische Kulturen.

Eintritt: EUR 3,- 

Dieter Buck

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Montag, 14. Januar 2013

CMT: das Kochbuch zum Marokkanischen Kochabend

Die Rezepte aus dem
Marokkanischen Kochabend 
 
Gesund, würzig, wohlschmeckend




Im vorherigen Beitrag wurde darüber berichtet, wie der Kochabend ablief, in dem wir als Laien in Sachen afrikanische Küche in die Geheimnisse der dortigen Kochkultur eingeweiht wurden.

Hier der Link zu diesem Beitrag:


Hier finden Sie nun das Kochbuch mit den entsprechenden Rezepten, freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Marokkanischen Fremdenverkehrsamt.

Dieter Buck
 
























Infos:
Hier finden Sie den Artikel zum Marokkanischen Kochabend:


Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt,  Graf-Adolf-Straße 59, D 40210 Düsseldorf, Telefon 0049 (0) 211 370551/2, Fax 0049 (0) 211 374048, marokkofva@aol.com, www.tourismus-in-marokko-de



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Sonntag, 13. Januar 2013

CMT: Das Urlaubsland Marokko präsentiert sich



Lukullus in Marokko

Genuss auf Nordafrikanisch


 
 
 
 
Die CMT in Stuttgart - eine von Deutschlands beliebtesten und größen Urlaubsmessen - ist immer für eine Überraschung gut. Man findet alles dort, vom Wohnwagen- über Campingplatzvertreter, von alpinen Zielen bis hin zu den exotischsten Destinationen der Welt. 
 
Da ist Marokko wohl eines der weniger außergewöhnlichen Ziele, zählt es doch mit zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Früher eher der Strandurlauber, heute auch der Genuss- und Kulturreisenden. Da kam der marokkanische Kochkurs gerade recht, um einmal in die Geheimnisse der marokkanischen respektive afrikanischen Küche der milderen Ausprägung hineinzuschnuppern. Was es dort an kulturellem Hintergrund zu erleben gibt, wurde uns auch erklärt, aber dazu später.







 
Marokko - das Traumland im Norden Afrikas
 
Was verbindet man mit Marokko? Alte nordafrikanische Städte, Wüste, Badestrände, Bergsteigen im Atlasgebirge, arabische Kultur, Abenteuer, Medina, Golfen vor prächtigem Gebirgshintergrund? Vieles kann man sich vorstellen - aber wohl die wenigsten werde Marokko mit außergewöhnlichen lukullischen Genüssen verbinden.
 







Wir müssen zugeben, wir bislang auch nicht unbedingt. Klar, man weiß, dass die nordafrikanische, die arabische Küche ebenso wie die benachbarte spanische ihre Spitzen hat. Aber man hat es halt nicht so im Kopf. Sie weist Einflüsse der Berber, der Araber, der Andalusier auf, ganz zu schweigen von eigenen Entwicklungen. 









Typisch ist die ausgeprägte Verwendung von Gewürzen, Salz vielleicht etwas zu viel für unseren Geschmack. Typisch auch das viele Gemüse - ich denke nur an die süße Vorspeise aus Karotten (! - himmlisch), die Verwendung von Hühnchen, das ohnehin eine afrikanische Spezialität ist.





Wir hatten aber die Chance, einen marokkanischen Genussabend, bei dem man sogar selbst Hand anlegen konnte, zu verbringen. Karim Harouchi, Direktor des Marokkanischen Fremdenverkehrsamtes, war ein charmanter Gastgeber, der im persönlichen Gespräch viel Insiderwissen von Marokko, einem der beliebtesten Ziele der Touristen, zu erzählen wusste. 










 
Seine Mitarbeiterin Sonja Ludwig vertiefte unsere Kenntnis des Landes, man war fast beschämt, wie wenig man davon wusste. „Das Land, das einen nicht mehr loslässt“ charakterisierte sie den nordafrikanischen Staat. 

















Bei vielen Städten des Landes, die sie erwähnte, kam der Nebensatz „Kulturerbe der Menschheit“, und was sie von der reichen Kultur, dem arabisch-afrikanischen Erbe des Staates, der Freundlichkeit der Menschen, den prächtigen Baulichkeiten und den Superlativen von Marokko zu erzählen wusste, war schon sagenhaft. Man merkte richtig, wie sie sich in das Land vertieft hatte, wie sie es liebte, wie sie seine Menschen und seine Kultur verinnerlicht hat.














Aber eigentlich waren wir nicht deswegen dort, in der Kochschule Vinsanto. Eigentlich waren wir dort, um ein wenig marokkanische Kochkunst zu erlernen, und vor allem, marokkanische Genüsse zu genießen. Diesen Part des Abends gestaltete Najat el Wardi, zwar ebenfalls Mitarbeiterin des Fremdenverkehrsamtes, aber gleichzeitig eine begabte Köchin - Hobbyköchin, wie man erfuhr. Nun, was sie bot war profihaft im besten Sinne des Wortes. Den ganzen Abend werkelte sie, schnitt, schälte, bruzzelte, dass es eine Freude war, ihr zuzusehen. Auch was sie zu erzählen wusste, was sie an nützlichen Tipps zur arabisch-afrikanischen Küche verkündete war Kochkunst vom Feinsten.














Ihr zur Seite stand Patrick Stenzel, Inhaber der privaten Kochschule Vinsanto. Ebenfalls ein Meister seines Fachs. Auch wenn er in diesem Fall „nur“ Nebenperson war, man konnte sich richtig vorstellen, wie es denn wäre, wenn man einen Kochkurs bei ihm machen würde.  





















Was wir bei einem arabischen Land nicht vermutet hätten: Marokko hat nicht nur eine starke Weintradition, es hat auch Weinanbau. Und es hat herrliche Weine. Wir hatten die Gelegenheit, einen Cabernet und einen Sauvignon zu probieren. Sie standen den großen Gewächsen Frankreichs nicht nach, als weinaffiner Schwabe darf man das sagen.








 

Fazit: Dem Essen und dem Vortrag nach zu schließen - das Land ist eine Reise wert. Und es ist sicher nicht das letzte Mal, dass wir mit Marokko zu tun haben, soviel ist sicher. Wir können es nur empfehlen.















 Und der Nachtisch: ein süßes Gedicht!







Und zu guter Letzt: marokkanische Produkte zur Schönheitspflege.






Dieter und Marlies Buck

Infos:
Hier finden Sie die Rezepte zum Marokkanischen Kochabend:


Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt, Graf-Adolf-Straße 59, D 40210 Düsseldorf, Telefon 0049 (0) 211 370551/2, Fax 0049 (0) 211 374048, marokkofva@aol.com, www.tourismus-in-marokko-de

Kochschule Vinsanto, Industriestr. 25, Eingang Ruppmannstraße, 70565 Stuttgart (-Vaihingen), Telefon 0049 (0) 711, 7009140, info@vinsanto.de, www.vinsanto.de. Inhaber Patrick Stenzel ist, soweit wir das beurteilen konnten, ein Meister seines Fachs. Wir können uns gut vorstellen, dass ein Kochkurs bei ihm nicht nur viel Spaß macht, sondern einem auch wirklich was bringt.


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